preloadDEST_FRANCE_PARIS_PANTHEON

In einer Liste zu Frankreichs Sehenswürdigkeiten, muss man fast immer mit Paris beginnen. Die Hauptstadt vereinigt viele ikonische Wahrzeichen in sich. Nichts steht so mehr für den Stolz des Landes als der monumentale Eiffelturm. Abseits der Metropole gibt es aber viele weitere Highlights. Als kulturelle Sehenswürdigkeiten lassen sich viele mittelalterliche Städte und gotische Abteien besuchen.

Darüber hinaus kommen auch Naturfreunde in unserem Nachbarland auf ihre Kosten: In Frankreich befinden sich der höchste Berg der Alpen und die höchste Düne in Europa. Hier erfährst du mehr zu den empfehlenswertesten Sehenswürdigkeiten in Frankreich.

Flüge nach Frankreich finden

Starten wir in Paris: Sehenswürdigkeiten in der Hauptstadt

In der Hauptstadt kommst du um Sehenswürdigkeiten wie den Louvre, den Eiffelturm und den Montmartre eigentlich kaum herum. Viele der Wahrzeichen sind landesweit bekannt und gelten als stellvertretend für die Identität des Landes.

City Guide für Paris

Frankreichs Ikone: der Eiffelturm

DEST_FRANCE_PARIS_Eiffel

Mit etwa 300 Metern ist der Eiffelturm Frankreichs Sehenswürdigkeit Nummer 1. Die Konstruktion wurde Ende des 19. Jahrhunderts als Teil der Weltausstellung errichtet und sollte den Ruhm des industriellen Zeitalters zur Schau stellen. Heute ist der Eiffelturm der Inbegriff für Frankreichs Lebensgefühl und eine echte Ikone. Du kannst ihn auf insgesamt drei Etagen erklimmen.

Die höchste Aussichtsplattform befindet sich auf einer Höhe von etwa 276 Metern. Am Abend wird der Eiffelturm beleuchtet. Die Installation ist urheberrechtlich geschützt, weswegen du davon keine Fotos online posten solltest. Vergleichsweise viel Platz hast du in den Morgenstunden für deinen Besuch.

Eines der wichtigsten Museen Europas: der Louvre

DEST_FRANCE_PARIS_LOUVRE

Der Louvre ist eines der größten und wichtigsten Museen in ganz Europa. Allein die Skulpturensammlung aus der Antike zu bewundern, ist mit einem großen Zeitaufwand verbunden. Die meisten Besucher zieht es jedoch direkt zur Mona Lisa, die geschützt hinter Glas im Gemäldeteil auf dich wartet.

Weitere bekannte Werke kommen von Eugène Delacroix (Die Freiheit führt das Volk an), Jan Vermeer (Die Spitzenklöpplerin) und Michelangelo (Tod Mariä). Geöffnet hat der Louvre meist von etwa 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Am Dienstag ist traditionell Ruhetag.

Wo einst die Künstler lebten: Montmartre

DEST_FRANCE_PARIS_GettyImages

Van Gogh, Cézanne, Toulouse-Lautrec, Gauguin, Degas, Matisse – die Liste an Malern, die im Pariser Stadtteil Montmartre ihr Atelier bezogen haben, ist schier unendlich. Noch heute versprüht der Hügel, auf dessen Spitze die Kirche Sacré-Cœur thront, dieses bohème Flair.

Straßenmaler, kleine Cafés und Absinth-Bars prägen den Stadtteil. Zudem zieht es viele Besucher in die Varietés, allem voran ins Moulin Rouge an der Place Blanche.

Barockes Flair vor den Toren von Paris: das Rokoko-Schloss Versailles

DEST_FRANCE_VERSAILLES_shutterstock

Der berühmte Sonnenkönig Ludwig XIV. ließ das Rokoko-Schloss Versailles luxuriös und prunkvoll ausstatten. Für den Pomp der damaligen Zeit steht allem voran der Spiegelsaal, in dem die 17 riesigen Spiegelwände gegenüber den Panoramafenstern ein Highlight bilden.

Eindrucksvoll sind zudem die vielen Deckengemälde im Schloss. Du solltest dir weiterhin Zeit für einen Spaziergang durch die weitläufige Gartenanlage nehmen. Geöffnet hat das Schloss Versailles von Dienstag bis Sonntag ab etwa 09:30 Uhr. Gegen 17:30 Uhr schließen hier die Kassen.

Die Kathedrale von Notre-Dame

DEST_FRANCE_LAON_NOTRE_DAME

Notre-Dame ist eine der ältesten Kirchen Frankreichs und wurde im 12. Jahrhundert mit vielen prunkvollen gotischen Elementen errichtet. Zu den Höhepunkten zählen die Rosette am Eingang und die vielen kleinen Wasserspeier.

Bei einem Brand im Jahr 2019 wurden viele Teile des Bauwerks in Mitleidenschaft gezogen. Seither geht der Wiederaufbau rasant voran. Derzeit kannst du dir einige Bereiche wie die archäologische Krypta anschauen. Selbst von außen ist die Kirche aber eines der bedeutendsten Monumente in Frankreich.

Rund um Paris: mittelalterliche Kleinstädte

Von Paris aus lassen sich schnell viele kleinere Städte erreichen. Troyes, Nancy, Reims, Tours und Orléans begeistern zum Beispiel mit ihrem mittelalterlichen Flair. Hier findest du unsere Favoriten unter Frankreichs Sehenswürdigkeiten im weiteren Pariser Umland.

Reims, seine Kathedrale und der Champagner

DEST_FRANCE_REIMS_GettyImages

Reims ist vor allem als Residenz der Erzbischöfe enorm wichtig für Frankreich. Das spiegelt sich insbesondere in Form der Kathedrale wider. Bereits vor Jahrhunderten wurden hier einige der teuersten Kirchenfenster mit dem seltenen Kobaltblau eingefügt.

Später gestaltete der russische Künstler Marc Chagall einige der gläsernen Mosaike im modernistischen Stil. Unter der Stadt wartet dann ein weiteres Geheimnis auf dich. Über viele Kilometer hinweg lagern die edlen Champagnerflaschen von Pommery, Taittinger und Moët in den düsteren Kellergängen. Wer die spritzigen Tropfen probieren möchte, kann an einer Tour teilnehmen.

Das Maison Jeanne d’Arc in Orléans

DEST_FRANCE_ORLEANS_The-Maison-Jeanne-dArc.jpg

Als Verteidigerin der Stadt Orléans im Hundertjährigen Krieg verhalf Jeanne d’Arc dem späteren französischen König zur Flucht und gilt seither als Nationalheldin Frankreichs. In dem Haus, in dem sie einst in Orléans residiert, gibt es heute eine Ausstellung. Hier wird mehr über das Leben und das Märtyrertum der jungen Frau erzählt. Von der katholischen Kirche wurde sie sogar heiliggesprochen.

Disneyland Europe bei Paris

DEST_FRANCE_QUINCY-VOISINS_DISNEYLAND-PARK

Du bist mit der Familie in Frankreich unterwegs? Dann ist das Disneyland Paris sicherlich ein Muss für dich. Der riesige Freizeitpark liegt vor den Toren von Paris in Marne-la-Vallée und bietet alles, was das Herz begehrt, von der Achterbahn über kindergerechte Fahrgeschäfte, die bekannten Cartoonhelden und Workshops bis hin zu hervorragendem internationalem Essen. Ein Besuch lohnt sich hier das gesamte Jahr über.

Attraktionen am Atlantik

Von rau bis idyllisch: Es gibt viele attraktive Orte, die du direkt am Atlantik bewundern kannst. Während die Küsten der Normandie und der Bretagne dabei mit ihrem wilden Charme begeistern, kannst du dich im Süden zwischen Biarritz und Arcachon am Strand entspannen.

Le Mont-Saint-Michel: die gotische Abtei schlechthin

DEST_FRANCE_NORMANDY_MONT-SAINT-MICHEL_GettyImages

An der Grenze zwischen Normandie und Bretagne erhebt sich eines der imposantesten Bauwerke im Westen Frankreichs: die Abtei von Le Mont-Saint-Michel. Das gotische Bauwerk wurde im 10. Jahrhundert auf einer felsigen Insel im Wasser begonnen und wuchs über viele Jahrhunderte hinweg weiter an.

Früher konnte man die Abtei dabei nur bei Ebbe erreichen. Heute führt eine Brücke hinüber zum Weltkulturerbe. Mit ihrem düsteren Mauerwerk und der spindelartigen Form ist die Kirche die Ikone einer ganzen Architekturepoche.

Die höchste Düne Europas: die Dune du Pilat

DEST_FRANCE_ARACHON_THE-GREAT-DUNE_GettyImages

Nur wenige Autominuten von Bordeaux entfernt erreichst du bei Arcachon die Atlantikküste. Direkt neben diesem Ort befindet sich eines der bekanntesten Naturwunder in Frankreich: die Düne von Pilat. Sie ist mit insgesamt 110 Metern die höchste ihrer Art in Europa.

Bemerkenswert ist darüber hinaus die horizontale Ausdehnung von fast drei Kilometern. In der Nähe warten ein idyllischer Strand und wohlduftende Wälder auf dich. Viele Urlauber nutzen den Aufenthalt für etwas Camping. Als beste Reisezeit gelten die Monate von Mai bis Oktober.

Das Schloss der Herzöge der Bretagne in Nantes

DEST_FRANCE_PAYS-DE-LA-LOIRE_CHATEAU-DES-DUCS-DE-BRETAGNE_shutterstock-portfolio

Zu den mit Abstand besten Regionalmuseen in Frankreich gehört die Ausstellung im Schloss der Herzöge der Bretagne. Diese herrschten einst von Nantes an der Mündung der Loire. Hinter den wuchtigen Mauern kannst du die Stadtgeschichte multimedial mitverfolgen und erfährst unter anderem auch viel über das Hafenviertel. Dieses wird derzeit von Bars und den bizarren mechanischen Riesenskulpturen von Les Machines de L’île benutzt.

Die Kreidefelsen von Étretat

DEST_FRANCE_LE-HAVRE_ETRETAT-CLIFFS_martina-cruz.jpeg

An der französischen Küste gibt es nicht nur kilometerlange Strände. In der Normandie findest du mit der Steilküste Falaises d’Étretat das Gegenstück zu den Kreidefelsen von Dover. Die etwa 100 Meter hohen Klippen ziehen sich auf einer Länge von fast 120 Kilometern durch die Landschaft.

Es lohnt sich, diese Region mit dem Mietwagen abzufahren und an einem der vielen Wanderwege haltzumachen. Von Ende Mai bis in den Oktober hinein lassen sich die Grotte Trou à l’Homme und die Felsformation Porte d’Aval am besten bewundern.

Im Herzen von Frankreich: Sehenswürdigkeiten abseits der Großstädte

Meist zieht es Urlauber in die großen Metropolen oder an die Küsten Frankreichs. Dabei solltest du dir durchaus etwas Zeit nehmen und die kleineren Orte im Hinterland mit dem Mietwagen erkunden. Zu entdecken gibt es viele prunkvolle Schlösser, mittelalterliche Kleinstädte und mystische Höhlen.

Das mittelalterliche Carcassonne

DEST_FRANCE_OCCITANIE_CARCASSONNE_shutterstock

Carcassonne verfügt über eine der am besten erhaltenen Altstädte in Europa. Wer durch die Gassen hinter der Festungsmauer wandelt, fühlt sich geradezu wie im Mittelalter. Über die steinerne Bogenbrücke über die Aude gelangst du in die historische „Cité“, wo du weiter einen Blick in die Burg und die Basilika Saint-Nazaire werfen kannst.

Die Höhlen von Padirac

cave

Weit weg von den Großstädten hat die Natur mit der Gouffre de Padirac ein wahres Kunstwerk erschaffen. Die Höhle zieht sich über 1,5 Kilometer durch den Erdboden und ist vor allem aufgrund ihrer kreisrunden Öffnung eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Frankreich.

Über Treppen und Stege kannst du tief in den Abgrund steigen und dort eine kleine Bootstour unternehmen. Dabei geht es an prächtigen Stalagmiten und Stalaktiten vorbei. Geöffnet ist die Höhle Padirac von März bis November.

Die Schlösser der Loire

DEST_FRANCE_SAUMUR

Im Tal der Loire gibt es eine außergewöhnliche Häufung an prächtigen Schlössern. Entstanden sind sie vor allem in der Zeit von Renaissance und Barock. Viele Adlige ließen sich hier ihre Landsitze errichten und die Burgen mit den für die Zeit typischen Wassergräben einrahmen. Insgesamt kannst du im Tal der Loire mehr als 400 Schlösser besichtigen.

Wir raten dir aber dazu, dich auf zwei oder drei zu konzentrieren, die du beispielsweise mit einer Flussschifffahrt erreichst. Empfehlen können wir insbesondere die Anlagen Chambord, Blois und Amboise. Als beste Reisezeit gelten die Monate von April bis Oktober.

Die Höhle von Lascaux

DEST_FRANCE_Lascaux-Cave_GettyImages

Im Jahr 1940 wurde im Dordogne die Höhle von Lascaux mit prähistorischen Felsmalereien entdeckt. Die Funde stammen aus einer Zeit von vor mehr als 20.000 Jahren und sind somit besonders wertvoll. Während du die Originalhöhle nicht besuchen kannst, ist heute eine exakte Kopie für die Öffentlichkeit zugänglich. Diese öffnet im Sommer von etwa 08:00 Uhr bis 22:00 Uhr.

Was es im Süden von Frankreich zu sehen gibt

Wenn du im Süden von Frankreich unterwegs bist, wird es dich insbesondere an die malerische azurfarbene Küste zwischen Marseille und Monaco ziehen. Daneben gibt es viele weitere Highlights, die du in der Provence und im Languedoc erkunden kannst.

Île d’If – die berühmte Gefängnisinsel vor Marseille

DEST_FRANCE_Marseille_prison-island.jpg

Marseille fasziniert mit seinem fast nordafrikanischen Flair, der Côte d’Azur vor der Haustür und der weltberühmten Insel If. Das Eiland kannst du mit einem Bootsshuttle vom alten Hafen Vieux Port erreichen.

Dann hast du Zeit, um dir die alten Festungsanlagen anzuschauen, in denen der Erzählung von Dumas nach der Graf von Montecristo eingekerkert gewesen sein soll. Abgesehen von der literaturgeschichtlichen Bedeutung des Bauwerks ist die Aussicht über die sandfarbenen Klippen hinweg auf das tiefblaue Meer unvergesslich.

Der Papstpalast von Avignon

DEST_FRANCE_The-Papal-Palace-of-Avignon.jpg

Im 14. Jahrhundert kam es zu heftigen Konflikten innerhalb des Vatikans. Die Päpste verließen daraufhin Rom und richteten ihre neue Residenz in Avignon ein. In diesem Jahrhundert entstanden hier wuchtige Festungsmauern und der monumentale Palast der Päpste.

Er gehört heute zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Süden Frankreichs und kann täglich von etwa 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr besichtigt werden. Ein Besuch lohnt sich das gesamte Jahr über – im Winter sind aber weniger andere Touristen vor Ort.

Das Naturschutzgebiet Camargue zwischen Marseille und Montpellier

Zwischen Marseille und Montpellier findest du in den Feuchtgebieten der Camargue viel Ruhe. Der Naturpark kann zum Beispiel mit kleinen Booten bereist werden. Aus dem Brackwasser stammen einige der besten Fische der Region. In Orten wie Aigues-Mortes und Le Grau-du-Roi mit Port Camargue lassen sich zahlreiche gute Hotels und Pensionen für den Urlaub zwischen Mai und September finden.

Die azurblaue Küste: die Côte d’Azur

DEST_FRANCE_NICE_COTE-DAZUR_GettyImages-655981948.jpg

Das französische Mittelmeer ist untrennbar mit der Côte d’Azur verbunden. Dieser Küstenabschnitt, der etwa von Marseille bis an die italienische Grenze reicht, ist von den sandfarbenen Klippen und dem azurblauen Meer geprägt. Orte wie Cannes, Saint-Tropez, Nizza und Fréjus bieten sich dabei zum Baden und Segeln an. Ein weiteres Highlight ist das Fürstentum Monaco. Für Badespaß reist du zwischen Mai und September an.

Das römische Erbe im idyllischen Nîmes

DEST_FRANCE_NIMES

Nîmes erreichst du bei einem Tagesausflug von Marseille oder Montpellier aus und wirst von dem antiken Kulturerbe begeistert sein. Das komplett erhaltene mehrstöckige Amphitheater stammt beispielsweise aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. und wird noch heute für Veranstaltungen genutzt. Weitere Highlights sind das Aquädukt und der Tempel Maison Carrée.

Die Geheimnisse der Pyrenäen: Berge und baskische Kultur

In den Pyrenäen und dem Pyrenäenvorland kannst du hervorragend wandern gehen, mit dem Kajak fahren und geheimnisvolle kleine Dörfer erkunden. Als besonderes Extra erfährst du mehr über die baskische Kultur.

Der berühmte Wallfahrtsort Lourdes

DEST_FRANCE_LOURDES_BASILIQUE-DU-ROSAIRE-AND-SUPERIEURE

Lourdes ist vermutlich einer der bekanntesten Wallfahrtsorte Frankreichs und der katholischen Kirche. Die Gründung der Heiligtümer geht auf eine Mariensichtung im Jahr 1858 zurück. Im Anschluss daran wurden mehrere Kirchen rund um die heilige Grotte errichtet, allem voran die Rosenkranz-Basilika und die Basilika Notre-Dame.

Die baskischen Dörfer Espelette und Ainhoa

DEST_FRANCE_The-Basque-villages-of-Espelette-and-Ainhoa.jpg

Im Westen der Pyrenäen warten einige verschlafene baskische Dörfer auf die Reisenden. Speziell Espelette und Ainhoa haben es vielen Individualtouristen angetan. Sie können hier mehr über die baskische Kultur lernen und die hochwertigen Chilisorten probieren. Markenzeichen der Orte sind die rot-weiß verputzten Häuser mit den an den Fassaden trocknenden Chilischoten.

Cirque de Gavarnie im Nationalpark Pyrenäen

national park

Im Pyrenäen-Nationalpark gehört der Felsenkessel Cirque de Gavarnie zu Frankreichs bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Imposant sind vor allem die schroffen Wände und das fruchtbare, grüne Gras, das hier im Sommer wächst. Zudem kannst du bei einer Wanderung die Gavarnie-Wasserfälle mit einer Höhe von 422 Metern bewundern. Die schönste Jahreszeit zum Wandern reicht von Mai bis Oktober.

Die Bergwelten und das Rheinland in Frankreich

Im Osten von Frankreich warten die malerischen Alpen ebenso wie das Rheinland auf dich. Lasse dich von den schroffen Bergen und elsässischer Kultur begeistern.

Der Chamonix Mont-Blanc: der höchste Berg in Zentraleuropa

DEST_FRANCE_CHARMONIX_MONT-BLANC_GettyImages

Frankreich besitzt mit dem 4.697 Meter hohen Mont-Blanc den höchsten Berg der Alpen. Vom kleinen Ski- und Ferienort Chamonix aus kannst du einen Blick auf dieses imposante Massiv werfen. Wenn du hier wandern gehen möchtest, entdeckst du im Sommer idyllische Bergseen und Hütten. Von Dezember bis April kannst du in Chamonix Ski fahren.

Die Festungen von Grenoble

DEST_FRANCE_GRENOBLE

Grenoble gilt als das Tor zu den Alpen und ist vor allem im Winter ein beliebter Skisportort. Ganzjährig kannst du zudem eine der vielen Festungen besuchen. Diese wurden in den Kriegen mit Deutschland erschaffen und dienen heute als exzellente Aussichtspunkte. Einen besonders schönen Blick auf die Alpen erhaschst du von der mächtigen Zitadelle Bastille.

Das Münster und Petite France in Strasbourg

DEST_FRANCE_COLMAR-shutterstock-premier

Im Viertel Petite France kehrst du in eines der traditionellen Restaurants ein. Hinter den Fachwerkfassaden serviert man dir typische elsässische Küche: In erster Linie frisches Bier und Sauerkrautplatten mit Wurst. Ein weiteres Highlight ist das gotische Münster aus rotem Sandstein. Jeden Abend wird es farbenprächtig angeleuchtet.

Sehenswürdigkeiten auf Frankreichs Inseln

Abseits des Festlands wartet die Insel Korsika mit einer besonders reizvollen Landschaft auf dich. Schroffe Felsen, versteckte Strände und das bergige Hinterland laden zum Wandern oder Baden ein.

Cap Corse

DEST_FRANCE_NONZA_GettyImages

Weit im Norden von Korsika befindet sich die Halbinsel Cap Corse, welche du am einfachsten mit dem Mietwagen von Bastia aus erreichst. In der besten Reisezeit von etwa Mai bis Oktober kannst du hier wandern und dich am schwarzen Strand von Nonza entspannen. Faszinierend sind außerdem die kleinen Fischerdörfchen, allem voran Erbalunga mit Blick auf das italienische Elba.

Korsikas Berge

DEST_FRANCE_CORSICA_ALGAJOLA-shutterstock-premier

Für eine Wanderung in den Bergen von Korsika empfehlen wir vor allem die Zeit von etwa Juni bis September. In diesem Zeitraum lässt sich relativ entspannt der 2.706 Meter hohe Monte Cinto erklimmen, welcher den höchsten Punkt der Insel bildet. Aus nordwestlicher Richtung brauchst du etwa sechs Stunden bis zum Gipfel.

Die korsischen Megalithen

DEST_FRANCE_The-Corsican-Megaliths.jpg

Aus der Frühgeschichte stammen die geheimnisvollen Megalithen mit den rudimentären Menschenbildnissen auf Korsika. Die Anlagen lassen sich an mehreren Punkten auf dem Eiland finden, wobei Orte wie Palaggiu und Levie besonders zu empfehlen sind. Nahe des letzteren Ortes wurde so die Steinkiste von Caleca auf einem Granitplateau entdeckt.

Über die*den Autor*in

Jeanifer BreklingJeanifer ist halb Amerikanerin, halb Japanerin und fühlt sich absolut in Alaska zuhause. Seit ihrer Kindheit bereist sie die Welt und verbringt viel Zeit in der Natur. Zu ihren aktuellen Lieblingszielen gehört Kreta, aber ihr nächstes großes Abenteuer soll Fidschi werden. Wenn sie nicht gerade von Orten träumt, die sie gerne besuchen möchte, betreibt Jeanifer zuhause ihre Brauerei, kocht, schaut Sci-Fi und tobt mit ihren Kindern herum. Folge Jeanifer auf Linkedin, um weitere Reiseinspirationen zu erhalten.

Mehr Artikel entdecken