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Polens Sehenswürdigkeiten halten für alle etwas bereit

Wenn du dich auf die Reise in das Nachbarland und zu Polens Sehenswürdigkeiten begibst, wirst du auf zahlreiche Highlights treffen, die einmalig auf dieser Welt sind und dich überraschen werden. So findest du unter den schönsten Orten in Polen nicht nur charmante historische Altstädte, sondern auch eine Natur, die nicht ohne Grund gleich mehrfach zum UNESCO-Welterbe gehört. Mit seiner Lage an der Ostsee bietet das Land außerdem einen Reichtum an einladenden Stränden und Nationalparks sowie einen der letzten Urwälder Europas. Wir nehmen dich mit auf eine Reise zu den einmaligen Sehenswürdigkeiten Polens, die du unbedingt einmal besucht haben solltest.

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Fantastische Mischung für Jedermann: Sehenswürdigkeiten an der Polnischen Ostsee

Wenn du dir einen vielseitigen Urlaub wünschst , bist du an der Ostsee in Polen auf jeden Fall gut aufgehoben. Hier findest du tatsächlich von allem etwas: Atemberaubend erholsame Strände, einmalig charmante Altstädte und eine Natur, die ihresgleichen sucht. So bietet die polnische Ostsee Sehenswürdigkeiten für jeden Geschmack und lädt zu einem unvergesslichen Urlaub ein.

Erkunde gotische Kirchenruinen auf den Klippen von Trzesacz

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Eine eher unbekannte, aber empfehlenswerte Sehenswürdigkeit an Polens Ostsee ist der Ort Trzesacz (Hoff), der sich zwischen Swinemünde und Kolberg direkt an der Küste befindet. Hier wurde einst im 15. Jahrhundert in gotischem Stil die Nikolaikirche am oberen Rand der Klippen erbaut, deren eindrucksvolle Ruine noch heute von der gewaltigen Kraft des Meeres zeugt. Einst beinahe zwei Kilometer vom Strand entfernt, wurde das Bauwerk im Laufe der Jahre mehr und mehr vom näher rückenden Wasser bedroht, bis es schließlich im Jahr 1901 zu großen Teilen das Steilufer hinab ins Meer stürzte.

Von der angrenzenden Aussichtsplattform kannst du nicht nur einen fantastischen Blick auf das Meer und die Umgebung genießen, sondern bekommst auch einen einmaligen Eindruck davon, wie sehr sich die Küste mit der Zeit verändert hat. Auch das kleine Multimediale Museum an der Klippe stellt die Veränderung durch die Unterwaschungen der Klippen eindrucksvoll dar. Das Museum ist täglich ab etwa 10:00 Uhr geöffnet.

Zwischen Sightseeing und Stranderholung: Rügenwalde (Darlowo)

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Wenn du die perfekte Mischung aus einem entspannten Strandurlaub und historischen Sehenswürdigkeiten in Polen suchst, bist du in Rügenwalde (Darlowo) genau richtig. In der mittelalterlichen Altstadt findest du zahlreiche tolle Bauwerke, wie die Marienkirche oder das spätgotische Schloss Rügenwalde, das im 14. Jahrhundert Sitz der pommerschen Herzöge war, und auch der 21 Meter hohe Leuchtturm aus rotem Backstein lädt zu einer Besichtigung ein.

Besonders ist Rügenwalde auch für einen erholsamen Familienurlaub geeignet. Hier findest du einen einladenden breiten Strand, der mit feinem Sand und flachem Wasser punktet. Am Strand werden verschiedene Freizeit- und Sportaktivitäten wie Surfen, Segeln oder Beachvolleyball angeboten; außerdem laden gemütliche Strandcafés zum Verweilen ein. Abends findest du Unterhaltung in modernen Bars, die mit Cocktails und Tanzmusik locken.

Quirliges Stadtleben mit Mittelalter-Flair erwartet dich in Danzig

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Eine der besten Sehenswürdigkeiten der polnischen Ostsee ist zweifelsohne die geschichtsträchtige, mittelalterliche Hafenstadt Danzig, die mit fünf eigenen Stränden und einer liebevoll restaurierten, atemberaubend romantischen Altstadt auf ihre Besucher wartet. Bekanntestes Wahrzeichen der Stadt ist das weltberühmte Krantor, eine doppeltürmige Konstruktion aus Holz und Backstein, die zu den ältesten ihrer Art gehört. Auch entlang des Langen Marktes gibt es viel zu entdecken. Hier befinden sich nicht nur das Reichsstädtische Rathaus, der Artushof und Neptunbrunnen, sondern auch unzählige eindrucksvolle Wohnhäuser mit langer Geschichte.

Die sympathische Studentenstadt Danzig punktet heute außerdem mit einer quirligen Lebhaftigkeit, in deren zahlreichen Bars und Clubs du auch ein ausdauerndes Nachtleben feiern kannst. Im Sommer findest du Biergärten entlang des Flusses und einladende Terrassen auf dem Langen Markt, außerdem bietet die Stadt mehrere große Clubs, in denen du die Nacht durchtanzen kannst .

Eine der größten Burgen Europas: Die Marienburg

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Etwa eine knappe Stunde Autofahrt von Danzig entfernt liegt die spektakuläre Marienburg, die nicht nur der größte Backsteinbau Europas ist, sondern auch vor der Prager Burg und dem Veste Oberhaus als größte Burg der Welt gilt. Das im 13. Jahrhundert erbaute Bauwerk gehört heute zum UNESCO Weltkulturerbe und ist ein Muss für alle Polen-Reisenden. Hier kannst du dich gut einen Tag lang aufhalten, denn alleine der mit Audioguide geführte Rundgang nimmt rund vier Stunden Zeit in Anspruch und begeistert mit liebevollen Details, die dich ganz sicher zurück ins Mittelalter versetzen. Auch für Familien mit Kindern ist die Marienburg ein perfektes Ziel für einen gelungenen Tagesausflug.

Die Marienburg ist täglich von etwa 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr zugänglich, die vielseitigen Ausstellungen kannst du jeweils von Dienstag bis Sonntag zwischen etwa 9:00 Uhr und 15:00 Uhr besuchen. Auch lohnt es sich, das Veranstaltungsprogramm der Burg zu berücksichtigen. So findet hier beispielsweise im Zweijahresrhythmus jeweils im Juli die „Belagerung der Marienburg“ statt – die größte inszenierte Schlacht in ganz Polen.

Besuch in der polnischen Sahara: Der Slowinzische Nationalpark

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Bereits seit 1977 auf der Liste der UNESCO-Biosphärenreservate, ist der Slowinzische Nationalpark geprägt von einer einzigartigen Landschaft und wird aufgrund der größten Wanderdünen Mitteleuropas von den Polen auch liebevoll die „Polnische Sahara“ genannt. Hier kannst du auf über 40 Meter hohen Sanddünen spazieren und naturnahe Ausflüge auf zahlreichen Radwanderwegen unternehmen. Besonders sehenswert ist auch das kleine Museumsdorf Kluki, das sich im Nationalpark befindet. Das original erhaltene Fischerdorf erwartet dich mit hübschen Fachwerkhäusern aus dem 18. Jahrhundert und kann täglich ab etwa 10:00 Uhr besucht werden.

Wer den Nationalpark besucht, wird von einer einmaligen Landschaft aus Küstenregion, Seen und Moorgebieten empfangen, die eine elementare Bedeutung für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten bieten. Der Eintritt in das Gebiet ist vom 1. Mai bis zum 30. September kostenpflichtig und beträgt etwa 7 zł (etwa 1,45 €). Neben einem Besuch des Museums kannst du im Slowinzischen Nationalpark Bootstouren über den Lebsko See unternehmen, Wandern, Radfahren, Baden und sogar in bestimmten ausgewiesenen Gebieten und gegen Gebühr angeln.

Sehenswürdigkeiten in Polens geschichtsträchtigem Süden

Mit der einzigartig schönen Stadt Krakau befindet sich in Polens Süden nicht nur die zweitgrößte Stadt des Landes, sondern auch die ehemalige Hauptstadt Polens, deren mittelalterliche Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört und eine unvergleichliche Schönheit offenbart. So ist es auch nicht verwunderlich, dass rund um Krakau Sehenswürdigkeiten auffindbar sind, die auf der Welt einmalig sind und von ganz besonderer Geschichte zeugen.

Die heimliche Hauptstadt: Krakau

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Als UNESCO-Welterbe und Literaturstadt hält die zweitgrößte Metropole des Landes eine atemberaubende Vielzahl spektakulärer Bauwerke der Gotik, Renaissance sowie des Barock bereit und begeistert mit einer historischen Altstadt, die als eines der bemerkenswertesten Stadtensembles Europas gilt. Von Kriegszerstörungen weitestgehend verschont geblieben, zieht die geschichtsträchtige Stadt Besucher aus aller Welt an und lädt dich mit seinem bunten Treiben innerhalb der historischen Stadtmauern zum Flanieren ein. Wenn du eine Pause vom Seightseeing brauchst, bist du in den zahlreichen gemütlichen Cafés und Restaurants willkommen, die dich mit polnisch-jüdischen Speisen begeistern werden. Wenn du mehr über die landestypische polnische Küche erfahren möchtest, kannst du dich auch im Blog-Beitrag Polnische Spezialitäten inspirieren lassen.

Das Altstadt-Ensemble setzt sich aus der mittelalterlichen Kernstadt, dem Hügel Wawel, auf dem sich das Schloss der Könige und die Kathedrale befinden, sowie dem Stadtteil Kazimierz zusammen, der einst das jüdische Viertel der Stadt darstellte und heute hipper Anziehungspunkt für junge Menschen ist.

Das Salzbergwerk Wieliczka ist eines der ältesten der Welt

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Ein ganz besonderes Highlight unter Polens Sehenswürdigkeiten ist ohne Zweifel das Salzbergwerk Wielicszka, das du rund zehn Kilometer von Krakau entfernt findest. Bereits die Kelten förderten hier ihr Salz und heute offenbart die Mine, die als das älteste erhaltene Salzbergwerk der Welt zum UNESCO-Kulturerbe gehört, eine Vielzahl an endlosen Gängen, verborgenen Kristallgrotten und einzigartige Salzlandschaften. Besonders beeindruckend sind die aus Salz gebauten Skulpturen und Gebäude, darunter eine Kapelle, die sich mehr als hundert Meter unterhalb der Erdoberfläche befindet.

Wer das Salzbergwerk besuchen möchte, kann an einer der täglich zweimal stattfindenden, deutschsprachigen Führungen teilnehmen, die über rund zweieinhalb Stunden bis auf 135 Meter Tiefe führt und auch einen möglichen Besuch der unterirdischen Bergmannsgaststätte ermöglicht. Da für den Besuch der denkmalgeschützten Mine rund 800 Treppenstufen zu bewältigen sind, ist der Abstieg für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht empfehlenswert.

Grenznahes Nationalparkgebiet: Das Tatra-Gebirge

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Als höchster Teil der Gebirgskette Karpaten ist die Hohe Tatra direkt an der Grenze zur Slowakei ein von beiden Länderseiten ausgewiesenes Nationalparkgebiet und zudem geschützt durch die UNESCO. Hier befindet sich ein wahres Urlaubsparadies für umsichtige Wanderer, Fallschirmspringer, Kletterer und Wintersportler und auch das größte Thermalbad Europas, die Terma Bukowina Tatrzanska, kannst du hier finden. Da die markierten Wanderwege auch im Winter geöffnet bleiben, darfst du hier Abfahrten abseits der Pisten genießen, jedoch musst du zunächst den Aufstieg bewältigen und immer berücksichtigen, dass Wanderer auch in der kalten Jahreszeit stets Vorrang haben.

Biwakieren in dem Gebiet der Hohen Tatra ist übrigens verboten. Kletterer, die anspruchsvolle Touren planen, müssen diese im Voraus bei der Nationalpark-Behörde anmelden und die geplante Route angeben. Auch wer Baden oder Kajak Fahren möchte, sollte sich vorab gut informieren, in welchen Gebieten dies zulässig ist, denn der Besuch des Nationalparks unterliegt auf beiden Seiten strengen Regelungen.

In Auschwitz auf den Spuren des 2. Weltkriegs

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Eine der weltbekanntesten Sehenswürdigkeiten Polens, wenngleich mit tragischer und traumatischer Geschichte, ist zweifelsohne das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, das sich zwischen Krakau und Kattowitz befindet und in dem von 1941 bis 1945 weit mehr als eine Million Menschen von den Nationalsozialisten ermordet wurden. Die heutige Gedenkstätte arbeitet eindrucksvoll das Leid der Juden im 2. Weltkrieg auf und vermittelt als wichtigstes Symbol für den Holocaust auf zahlreichen Ausstellungstafeln im Freigelände sowie im Museum umfassend die Geschichte des größten Völkermordes unserer Zeit.

Das Museum sowie die Gedenkstätte sind an sieben Tagen in der Woche frei zugänglich. Der Besuch ist sowohl als Einzelperson als auch mit einer Gruppenführung möglich, wird aber für Kinder unter 14 Jahren nicht empfohlen. Besuchst du die Gedenkstätte, ist es ratsam, dir im Anschluss ein wenig Zeit einzuräumen, um die Eindrücke über das Gesehen zu verarbeiten.

Polens Vielfalt im Zentrum und rund um die Hauptstadt

Die Geschichte der polnischen Hauptstadt reicht bis ins 9. Jahrhundert zurück und obschon Warschau im 2. Weltkrieg stark beschädigt und großflächig zerstört wurde, findest du hier einige der schönsten Sehenswürdigkeiten Polens, die sich nicht nur in der mühevoll wieder aufgebauten Altstadt Warschaus befinden. Auch rings um die Hauptstadt gibt es vielfältige Highlights zu entdecken, die zweifelsohne ganz besonders sind.

Warschaus Sehenswürdigkeiten: Ein UNESCO-Welterbe mit dramatischer Geschichte

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Einst prunkvoller Sitz der polnischen Könige glich Warschau nach dem 2. Weltkrieg aufgrund der enormen Zerstörung durch deutsche und russische Truppen einer geisterhaften Ruinenstadt, der erst mit der Befreiung der Lager und der dadurch zurückkehrenden Bevölkerung wieder Leben eingehaucht wurde. Noch heute befindet sich die Stadt im Wiederaufbau, wenngleich ihr Kern bereits bis 1953 in der weltweit größten historischen Rekonstruktion wiederaufgebaut wurde. Mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten, einer reichen Kultur und lebendigem Stadttreiben auf einer überschaubaren Gesamtgröße bietet sich Warschau hervorragend für einen entspannten und dennoch abwechslungsreichen Städtetrip an.

In Warschau kannst du dich entspannt und einfach mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fortbewegen. Empfehlenswert ist auch der Besuch des Kulturpalastes, der das höchste Gebäude von ganz Polen darstellt und von der 30. Etage einen beeindruckenden Blick auf die Stadt bietet. Wenn du die Stadt aus einer etwas anderen Perspektive entdecken möchtest, kannst du dir einen Kajak mieten und eine Tour auf der Weichsel unternehmen. Dieser Fluss eignet sich auch für unerfahrene Paddler und gilt als absolutes Highlight für einen Warschau-Besuch.

Guide für Warschau

Malerisches Feriengebiet: Die Masurische Seenplatte

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Wenn du Sehenswürdigkeiten in Polens Natur suchst, findest du im Nordosten des Landes die Masurische Seenplatte, die als eines der beliebtesten Ferienziele des Landes gilt und eine perfekte Kombination aus malerischer Natur und Ruhe sowie historischen Städten mit viel Flair bietet. Das von der UNESCO geschützte Gebiet begeistert mit einer reichhaltigen Flora und Fauna sowie zahlreichen Seen, die über ein weitverzweigtes Netz an Flüssen und Bächen miteinander verbunden sind. Neben zahlreichen Wassersportmöglichkeiten, die sich hier bieten, ist die Masurische Seenplatte vor allem bei Urlaubern beliebt, die Ruhe und naturnahe Erholung suchen.

Wer als Kontrastprogramm ein buntes Leben und Treiben sucht, ist in der Stadt Nikolaiken gut aufgehoben. Gerade in den Sommermonaten füllt sich diese mit zahlreichen Touristen und begeistert mit vielen Veranstaltungen, Festivals und einem lebendigen Stadttreiben. Ein Highlight für Kinder bei einem Familienurlaub in der Region ist die Dampflok Elk, die im Kleinbahnmuseum Elk nicht nur bestaunt werden, sondern mit der auch eine rund einstündige Ausflugsfahrt unternommen werden kann.

Der Bialowieza-Urwald ist ein Highlight für Naturfreunde

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Neben sagenhaften Dünenlandschaften, Seenplatten und einer Vielzahl historisch bedeutender Städte, hat Polen für alle Freunde ursprünglicher Natur noch etwas ganz Besonderes zu bieten: Den Bialowieza-Urwald, der zu den letzten seiner Art in ganz Europa gehört. Wo einst russische Zaren auf die Jagd gingen, leben heute über 12 Tausend zum Teil endemische Tierarten zwischen einer vielgestaltigen und vom Menschen unberührten Natur. Die ältesten Bäume des Waldes sind bis zu 500 Jahre alt und bieten unter anderem Lebensraum für zahlreiche Europäische Bisons.

Wer das geschützte Weltnaturerbe besuchen und erleben möchte, kann sich auf einigen ausgewiesenen Pfaden in die Wildnis vorwagen, dies ist jedoch nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad erlaubt. Wer tiefer in den Urwald vordringen möchte, muss sich an eine geführte Tour halten. Der Park erstreckt sich übrigens über 1.500 Quadratkilometer sowohl auf polnischer Seite als auch über die Grenze nach Belarus.

In Biskupin zurück zu den Anfängen des Landes

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Westlich der Hauptstadt und von dieser rund drei Stunden Autofahrt entfernt, befindet sich das archäologische Reservat Biskupin, das eines der wertvollsten kulturellen Erbe Polens darstellt. Auf rund 38 Hektar kannst du in einer antiken Siedlung der Steinzeit, Eisenzeit und dem frühen Mittelalter nachspüren, im Lager der Jäger und Sammler mehr über das Leben unserer Vorfahren erfahren und am Schutzwall der Siedlung entlang schlendern. Biskupin gehört zu den hundert wichtigsten archäologischen Funden unserer Zeit und ist nicht nur für Kinder ein garantiert spannendes Ausflugsziel.

Wer die Stätte zwischen Mai und September besucht, kommt außerdem in den Genuss von Vorführungen und Darstellungen alten Handwerks. Aber auch außerhalb der Hochsaison ist ein Besuch höchst interessant und zudem ist die Stätte etwas leerer. Das Reservat ist täglich ab etwa 9:00 Uhr geöffnet, und Führungen sind nur nach vorheriger Anmeldung möglich.

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